The Stranger Times, C.K. McDonnell

Magisches Manchaster: THE STRANGER TIMES.

Achtung, das wird eine krasse Liebeserklärung. Denn, um es mal mit Mr. Darcy aus Jane Austens Stolz & Vorurteil zu sagen: Ich liebe dieses Buch auf das Glühendste. Tja. Kommen wir zu den Gründen: 

THE STRANGER TIMES ist die perfekte Kombination aus schräger Krimi-Romanstory, richtig guter Fantasy-Schreibe und britischem Humor. Ich hab den Auftakt zur Trilogie rund um „Großbritanniens erste Adresse für Unerklärtes und Unerklärliches“ regelrecht verschlungen und freu mich auf zwei weitere Teile.

Zur Story: In Manchester sind dunkle Kräfte am Werk. Glaubt nur (vorerst) keiner.

The Stranger Times, C.K. McDonnell

Beginnen wir in der Realität, so wie wir sie kennen: Die ziemlich verzweifelte, frisch von ihrem zwar reichen, aber untreuen Ehegatten getrennte Hannah Willis fängt in Ermangelung anderer Möglichkeiten bei einer dieser Wochenzeitschriften an, die sich auf unerklärliche Phänomene spezialisiert haben. Also sowas wie „Ein Alienhund fraß meine Hausaufgaben“ oder „Mein Nachbar ist eine Made vom anderen Stern“. 


Natürlich ist das alles Quatsch, findet auch Hannah – bis in ihrer ersten Arbeitswoche etwas Schreckliches geschieht, das ein paar Fragen aufwirft: Ausgerechnet ein der Redaktion nahe stehender Zeitgenosse ist wohl aus Versehen einigen Wesen in die Quere gekommen, die gar nicht existieren sollten. Und die auch gar keinen Spaß verstehen, weder weltlich noch phantastisch.

Kuriose Kollegen, ein paar fiese Kreaturen und jede Menge Situationskomik.

Aufgrund des Vorfalls sieht sich die Stranger-Times-Redaktion, zusammengewürfelt aus schrulligen Individualisten und aufmüpfigen Gestalten gezwungen, ausnahmsweise einmal echten, investigativen Journalismus zu betreiben. Die Redakteure Reggie und Ox gehen dabei zum Liebhaben speziell vor. In Schach gehalten werden sie von der guten Seele Grace und Hannahs Boss, der einmal ein ganz großes Tier unter ernst zu nehmenden Journalisten war und es bei aller Lethargie und Trinksucht nun wirklich nicht auf sich sitzen lassen kann, dass jemand da draußen Freunde des Hauses angreift. Und dann wäre da noch der jüngste Redaktionszugang Stella, die ihre jugendlichen Launen an der ganzen Welt auslässt.


„Von Anfang bis Ende ein fantastischer Spaß.“

The Times (die echte)

Jedenfalls dauert es nicht lange, bis Hannah und ihre Kollegen in allerlei magische Machenschaften verstrickt sind, die ihr komplettes Weltbild ins Wanken bringen. Nicht nur, dass einige lachhafte Geschichten sich plötzlich als sehr real herausstellen. Auch in der Nachbarschaft und sogar in den eigenen Reihen scheinen nicht alle das zu sein, wofür sie sich ausgeben. Und: Beobachtet einen die Druckmaschine eigentlich wirklich, oder bilden sich das alle nur ein?


Mega. Bitte schnell mehr davon.

Unter dem Pseudonym C.K. McDonnell zeigt der britische Comedian Caimh McDonnell, was gute Comedians ausmacht: ihre großartige Beobachtungsgabe. Und so sind die Charaktere in dem Buch derart lebensecht, dass ich mich unweigerlich nach dem Lesen frage, wie es ihnen gerade wohl geht. Erfreulicherweise ist das Buch ja wie eingangs erwähnt erst der Anfang der Trilogie, und so werde ich ab jetzt stündlich darauf warten, die Stranger Times-Redaktion wiederzusehen.

The Stranger Times, C.K. McDonnell

Fazit: THE STRANGER TIMES ist ein Muss für alle Fans von Christopher Moore (Lieblingsbuch: DER KLEINE DÄMONENBERATER), Ben Aaronovitch oder Neil Gaiman. Genau deine Abteilung? Dann unbedingt lesen!


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Mein Buch ist ein Rezensionsexemplar. Lieben Dank an den Verlag für die freundliche Bereitstellung. 
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2 Comments

  1. Liebe Nina,

    was für eine herrliche Rezension!
    Mir hat das Buch den Urlaub verzuckert und ich warte, genau wie du, sehnlichst auf Neuigkeiten aus der Stranger Times Redaktion 🙂

    Hoffentlich findet dieses grandiose Buch den Weg in viele Buchregale.

    Herzliche Grüße
    Bella

    1. Hi Bella, freut mich, dass das Buch noch mehr Fans hat😁 Liebe Grüße, Nina

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