Bockpeople wie Georgios.

Georgios Pavlakoudis Evolvet

Georgios Pavlakoudis ist einer dieser Menschen, die mit der Einstellung durchs Leben gehen, dass sich schon alles fügen wird. Vorausgesetzt natürlich, du hast eine kreative Haltung und ein paar gute Tools am Start. Als Innovationstreiber und Systementwickler sorgt er dafür, dass viele Digitalisierungsprojekte (und dieser Blog hier) richtig gut laufen. Aber viel wichtiger ist, dass er und seine Familie eine stetige Inspiration sind, weil sie so voller Ideen und Lebensfreude stecken.

Für Bockpeople hat Georgios mir einige Fragen beantwortet.

Du hier und nicht in Hollywood? 

Die finale Entscheidung für den glatzköpfigen Actionstar fiel dann leider doch auf Jason Statham. Aber ich war so (!) nah dran.

Wer hat dir das eigentlich alles beigebracht? 

Klar, eine Menge kommt von meinen Eltern, vor allem durch das Vorleben von Werten. Der Rest ist zügellose Neugierde, gepaart mit brennendem Eifer und garniert mit nicht weniger als dem Willen die Welt ein klein wenig zu bewegen.

Welches Lied grölst du mit?

0 – 0,1 ‰: Was alle kollektiv mitgrölen, allein wird’s sonst peinlich.
0,1 – 0,5 ‰: The Cranberries und basslastige Songs.
Ab 1 ‰: Trash-Pop aus den 90ern.

Wann stehst du morgens auf?

Abends nutze ich gerne die Zeit für konzentriertes Arbeiten, wenn es draußen, drinnen und im Handy ruhig geworden ist. Das kann dann schon mal spät werden. Mit dem Schulbeginn klingelt der Wecker aber wieder um 6:30. Nach drei Mal Snooze: 6:45.

Was machst du nur für Kohle? 

Jemand sagte mal: Du kannst nur eines haben, Geld oder Würde. Bisschen schwarz-weiß, aber reich wird man ja auch nicht durch Wohltätigkeit. Wichtiger als Gold ist es, etwas Wertvolles zu hinterlassen. Mit meiner wunderbaren Familie habe ich einen ersten Meilenstein erreicht.

Wer oder was inspiriert dich?

Hier könnte ich gut und gerne große Künstler, Innovatoren und Kreative auflisten. Doch die größte Inspiration finde ich im Kleinsten: meinen Kindern. Es ist einfach fantastisch anzusehen, welche Fortschritte sie tagtäglich machen und was für eine Fantasie sie entwickeln. Schaue ich mir oft bei ihnen ab, muss ich zugeben.

Die Frage, die dir am häufigsten gestellt wird.

Kannst du Griechisch? Frage ich mich manchmal auch.
Wie groß bist du? 2 Meter (minus 9 Zentimeter).
Bist du mit Jason Statham verwandt? Ich arbeite dran.

Was machst du am liebsten?

Raus. Weg. Mit dem Auto Richtung Süden fahren, ohne Navi & Karte. Ohne Auto geht auch. Dann dorthin reisen, wo noch nicht viele waren, weg vom Pauschaltourismus. Ins Gespräch kommen, Kultur und Architektur einwirken lassen, am Leben teilhaben.

Andererseits auch gerne arbeiten: Über die Grenzen hinausdenken, Visionen und Zukunftsmodelle entwickeln, Geschäftsmodelle und Strategien aufbauen,…

Welche Kunst möchtest du beherrschen?

Ganz viele Sprachen sprechen. Fließend oder zumindest ziemlich gut. Dann um die Welt reisen und Abende damit verbringen, die tollen (Lebens-)Geschichten neu gewonnener Freunde zu hören. Bilderbucherlebnisse nach Reinhard Mey, aber noch vor „Gute Nacht“.

Übst du?

Ich sollte, aber ich tue es nicht. Gitarre, Saxophon und Boxhandschuhe verstauben, das ist schade. Ich mache mir mal Vorsätze für 2021 und lese das Interview hier in einem Jahr noch einmal, versprochen: Musizieren, Charleston oder Balboa lernen, mehr von Deutschland erkunden, Beinarbeit verbessern. Das reicht.

Hast du schon mal ein Gedicht geschrieben?

Roses are red,
Cellos are brown,
Never gonna give you up,
Never gonna let you down.
#ohrwurmgarantie

Was hinterlässt du, wenn du gehst?

Meine Familie und (bis jetzt) zwei wundervolle Kinder, bezahlte Rechnungen, ein Vorhängeschloss an der Kölner Hohenzollernbrücke, eine Storage Box voll mit Kram und hoffentlich großartige Visionen für die Nachwelt. 

Singen oder tanzen?

Beides. Gleichzeitig. Erst dann macht’s richtig Spaß!

Welches Vorurteil deiner Branche erfüllst du?

Als studierter ITler müsste ich eigentlich ein Nerd sein.
Mit BWL und VWL wenigstens Porsche fahren.
Als Grieche Ouzo lieben und als Deutscher Tennissocken tragen.
Ich weiß es doch nicht… Sag du es mir!


Georgios Pavlakoudis ist Gründer von Evolvet, Thinktank für die Mutigen in der digitalen Transformation.

Betaphase heißt sein neues Magazin und der Podcast für Innovation und digitale Wirtschaft. Hier bekommst du von Kunst bis Handwerk viele coole Denkanstöße aus der digitalen Lebens- und Arbeitswelt.

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